Comanche

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Verbreitung der Comanche-Sprache
Verbreitung der Comanche-Sprache

Die Comanche (auch Komantschen; Eigenbezeichnung: Nömöne oder Nemene = Menschen) gehören zum Shoshone-Zweig der uto-aztekischen Sprachfamilie.

Die Vorfahren der Comanche stammten aus der Ostkalifornischen Wüste. Gegen 500 n. Chr. drangen sie langsam über das Grosse Becken in die Plains vor und waren wahrscheinlich Träger der Cottonwod- (500 n. Chr.) und Desert-Traditionen (1000 n. Chr.).

Nach der Übernahme des Pferdes ab 1650 n. Chr. verdrängten die Comanche die bis dahin dominierenden Inde (Apache) aus den Plains. Die Comanche beanspruchten das Gebiet zwischen dem Oberlauf des Arkansas in Oklahoma und den mittleren und östlichen Prärien von Texas.

Die Komantschen bestanden aus einer Reihe von Stämmen von denen die wichtigsten die Ditskana, Kewatsana, Kotsoteka, Kwahadi, Motsai, Nokono, Pagatsu, Penateka, Pohoi, Tanima, Tenawa, Yamparika und die Widyu waren.

Die Komantschen waren gefürchtete Krieger und es gelang ihnen, den Vormarsch der Spanier zu stoppen und sie sogar aus ihren Präriegebieten zu vertreiben. Ihre Raubzüge führten sie bis tief nach Mexiko in die heutigen mexikanischen Bundesstaaten Chihuahua, Durango und Zacatecas.

Am 25. August 1868 schränkte ein Friedensvertrag ihr Gebiet ein. Am 2. Juni 1875 kapitulierte Häuptling Quanah Parker endgültig vor der US-Armee.

Heute sprechen nur noch etwa 800 bis 900 der 6000 Comanche die eigene Sprache.

[bearbeiten] Siehe auch

[bearbeiten] Literatur

  • Fehrenbach, T.R.: Comanchen. Fackelträger-Verlag Schmidt-Küster Hannover, 1975. (Originaltitel: Comanches, Verlag Alfred A. Knopf Inc. erschienen 1974)

[bearbeiten] Weblinks


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