Louis Riel
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Louis Riel (* 22. Oktober 1844 in St. Boniface (Winnipeg); † 16. November 1885) war ein Führer der Métis in Kanada. An seiner Person spaltete sich die kanadische Bevölkerung: Der frankophone Teil war ihm gegenüber sehr positiv eingestellt, der anglophone Teil sehr negativ.
- Louis Riel war 1869 an der Bildung einer provisorischen Provinzregierung im Red River Settlement beteiligt und massgeblich für die Aufnahme Manitobas in die kanadische Konföderation verantwortlich.
- Am 15. Juli 1870 das kleine Gebiet am Red River als Provinz in das Dominion of Canada aufgenommen.
- 1873 und 1874 wurde er in das kanadische Parlament gewählt, konnte diesen Job aber nie antreten.
- 1875 wurde er aus Kanada verbannt. Nach psychischen Problemen ernannte er sich selbst zum Prophet]en und nahm den Namen David an.
- 1883 wurde er in Montana US-Staatsbürger
- 1884 leitete er einen Aufstand der Métis gegen die kanadische Regierung.
- Am 16. November 1885 wurde er wegen Hochverrats durch den Strang hingerichtet.
Siehe auch: Liste bekannter nordamerikanischer Indianer
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